Meine Texte. Meine Gedanken.
Das A-Team
// August 17th, 2010 // 5 Kommentare » // Film & Fernsehen

Heldenhafteste aller heldenhaften Serien meiner Kindheit, was haben sie dir angetan?
Angetan war ich tatsächlich, als bekannt wurde, dass das A-Team für die große Leinwand verfilmt werden sollte. Ok, naheliegend, dass man nicht mit der Originalbesetzung drehen kann und eine passende Neubesetzung zu finden, schwierig ist, dennoch finde ich persönlich, dass abgesehen von Bradley Cooper in der Rolle des Face und mit einem zugedrückten Auge Sharlto Copley als Murdock die Besetzung eher ein Griff ins Klo war. Liam Neeson mag ein guter Schauspieler sein, in die Rolle des Hannibal Smith passt er mangels smartem, cleveren und zugleich stilsicheren Auftreten nicht. Und Quinton Jackson wirkt den ganzen Film hindurch eher wie ein weinerliches Riesenbaby, das Mr. T als B.A. trotz Flugangst nie war. Überhaupt die Flugangst… man kann’s auch übertreiben…
Das A-Team in der Serienversion hat durchaus das Potential einen spannenden Kinofilm zu füllen, wenn man kreative Drehbuchautoren, engagierte Produzenten und intelligente Regisseure, die der Faszination der Vorlage erlegen sind, an das Projekt lässt. Leider scheinen diese Leute zum fraglichen Zeitpunkt gerade alle aus gewesen zu sein. So kommt eine dermaßen überzogene und gleichzeitig langweilige Story raus, die mit Klischees nur so spielt und im globalen Kriegsgeschehen mitmischen muss. Dennoch bietet sie nicht genug Raum für die Charaktere der Spezialeinheit, um sich in Richtung der Vorbilder zu entfalten. Das war wohl auch den Drehbuchautoren bewusst, also haben sie immer wieder Episoden eingebaut, in denen die einzelnen Teammitglieder in ihren Eigenheiten vollkommen überspitzt dargestellt werden und sich in ihrer Genialität oder was auch immer baden können.
Früher wurde eine Stahlplatte an einen Traktor geschweißt, ein Gewehrchen auf’s Dach gedengelt und schon konnte der lokale Drogenboss eines Besseren belehrt und davon abgebracht werden, das arme Dorf weiter zu terrorisieren. Schön war’s. Heute werden komplette Containerschiffe umgebaut, fliegende Panzer mittels Geschossen durch die Luft manövriert und auch ansonsten komplett unrealistische oder wahlweise sinnlose Aktionen vollzogen. Egal ob in Bagdad, den USA oder Frankfurt äh Köln, ich meine Norwegen… oder wie?
Auch wenn ich es irgendwie cool finde, dass zunehmend mehr Hollywood-Filme auch in Europa bzw. gar Deutschland spielen, ist es doch fast schon eine Frechheit, die Handlung, die eigentlich in Frankfurt spielt in Ermangelung eines interessanten Bahnhofs kurzerhand vorübergehend in Köln zu drehen und im Anschluss das Frankfurter Umland nach Norwegen zu verlagern, weil’s da vielleicht toller aussieht. Das hat für mich eine “amihafte” Überheblichkeit, über die ich nicht mal mehr schief grinsen kann.
Und noch ein letzter Kritikpunkt: die Synchronstimmen. Ich weiß nicht, ob die originalen Synchronsprecher noch verpflichtbar gewesen wären, aber auch bei der Wahl der neuen Sprecher wurde nicht wirklich ein glückliches Händchen bewiesen. So gibt es einige Szenen in denen nicht nur ich Probleme hatte, aufgrund des hektischen Schnitts und der sehr ähnlich klingenden Stimmen, dem Dialog zu folgen, weil mir nicht immer klar war, wer jetzt eigentlich gerade redet.
Mein Fazit: Schade! Ein bisschen weniger Schmalz in die Effekte und Animationen gelegt und dafür etwas mehr an der Handlung insbesondere in Anbetracht der Vorlage gefeilt, dann hätte da etwas draus werden können. Da wäre ich auch in einen evtl. Nachfolger gegangen. Aber so… keine Lust!
Jenny & Benny
// August 15th, 2010 // 2 Kommentare » // Photographie
…haben ein paar coole Ideen und vor allen Dingen jede Menge Lust auf ein bisschen Posen und Knipsen gehabt. Und mich gefragt, ob ich nicht ein paar Fotos machen könnte. Gesagt, getan.
Super Sommer
// August 15th, 2010 // Keine Kommentare » // Photographie
Nicht wirklich, hm? Finde ich auch… Nichtsdestotrotz haben meine um einiges bessere Hälfte und ich uns in die Natur gewagt. Mit dabei meine 7D.
Erste Hilfe
// Mai 17th, 2010 // 1 Kommentar » // Web
Na? Wer von euch könnte noch aus dem Stegreif den ernsthaft verletzten/sternhagelvollen/stinkfaulen Unfallgegner/Saufkumpanen/Mitbewohner in die stabile Seitenlage legen? Oder gar Mund-zu-Mund beatmen? Herzdruckmassage? Nicht?
Ja, dann seid froh, dass das nicht regelmäßig abgeprüft wird und betet, dass ihr es hoffentlich nie brauchen werdet. Aber vielleicht mal wieder auffrischen, hm?
Als kleine Motivationsstütze mal ein kleines Video. Und wer jetzt noch nicht Feuer und Flamme ist, seine Ersthelferskills auf Vordermann oder besser -frau zu bringen, ja dem, dem ist beim besten Willen nicht mehr (erst) zu helfen.
Männer fotografieren
// Mai 10th, 2010 // Keine Kommentare » // Photographie
Der Andi macht’s ja eigentlich aus Prinzip nicht – Männer fotografieren. Er fotografiert lieber (oder fast schon) ausschließlich Frauen. Bevorzugt erotisch angehaucht, teils sogar sehr. Und das macht er gut. Definitiv.
In dieser Disziplin versuche ich mich auch hin und wieder, bei weitem nicht so schön wie der Kollege, aber ich lerne. Nichtsdestotrotz habe ich mich heut des Bastis angenommen, ein paar verschiedene Outfits und Settings im Studio durchprobiert und weitere Erfahrung im Umgang mit der 7D gesammelt.
Und es hat echt Spaß gemacht!
Rainy Mustang
// Mai 2nd, 2010 // 4 Kommentare » // Photographie
Auf so manchem Maifest wird es gestern nicht nur in den Kehlen feucht hergegangen sein, sondern auch von oben herab. Das doch eher miese Wetter hat auch uns die Stimmung etwas vermiest, doch dann… Haha! Doch dann haben wir Besuch gekriegt… Der M. und die S. sind zusammen mit 345 Pferdchen vorbeigehoppelt. 345 Mustang-Pferdchen um genau zu sein und die machen mächtig Laune! Trotz Regen idealer Zeitpunkt die Video-Funktion meiner EOS 7D auszutesten. Viel Spaß!
Und ein paar Fotos gibt’s auch noch und zwar hier: klick!
Dipl.-Ing.
// April 6th, 2010 // 1 Kommentar » // Musik
Zugegeben, Dipl.-Ing. bin ich keiner, muss ja auch nicht sein, aktuell schiebe ich sowieso einen kleinen Hass auf die Kollegen.
Denn der Parkplatz vor meinem Haus soll irgendwann einmal vielleicht bebaut werden und ob das überhaupt Sinn macht und ob der Boden mitspielen würde, das versuchen eine Hand voll Dipl.-Ing.’s seit heute früh herauszufinden. Und wie findet man alles mögliche über die Beschaffenheit eines Bodens heraus? Genau, man bohrt hinein. Und zwar am besten alle paar Meter, am besten mit einem unglaublich lauten Schlagbohrhammergefährt, damit auch garantiert gar niemand mehr auch nur einen Gedanken an Schlaf verschwenden kann, waren ja jetzt sowieso gerade vier Tage frei, also Schlaf genug. *duck*duck*duck*duck*duck*duck*duck*duck*duck*duck*
Aber dass Ingenieure mich nicht nur um meinen Schlaf bringen können, sondern auch im Stande sind, mich zu erheitern und zum Stauen zu bringen, das haben sie im neuen Video von OK Go zu This Too Shall Pass gezeigt. Auf das Gesuch der Band hin, Ingenieure für den der Rube Goldberg Machine für das Video zu bauen, haben sich angeblich 40 Ingenieure beworben, die das a) unbedingt machen wollten und b) obendrein auch noch für lau. Aber das kann ich verstehen, da wär ich auch gern ganz vorn mit dabei gewesen. Ich steh ja auf sowas. Viel Spaß!
DirektRubeGoldberg – Danke BettyMü!
Tango Illegal
// April 1st, 2010 // Keine Kommentare » // Musik, Web
Leider nur ein durchschnittlich tolles Video, aber bestimmt eine faszinierende Stimmung – Tango-Flashmob in Mailand, von und mit Gotan Project:
Vorsicht Trojaner Penis?
// April 1st, 2010 // 3 Kommentare » // Web
Während sich der kleine Kristo noch einen darauf ru… darüber erfreut, dass er den zweiten Teil des (wahrhaft göttlich amüsanten) Piano-Improvisateurs auf YouTube gefunden hat (hier Teil 1), macht das offenbar gar nicht so gerüchtige Gerücht die Runde, dass Chatroulette nicht nur ein Riesenspaß (für manche) ist, sondern vor allen Dingen eine Riesentrojanerschleuder.
Basicthinking berichtet, dass nach der dritten Nutzung von Chatroulette nicht nur ein Trojaner auf das System des Users gelangen könnte, vielmehr würden u.U. sogar die WebCam-Streams irgendwo in Russland aufgezeichnet. Wenn das mal keinen Spaß in die Community bringt?! Aufgeflogen ist das Ganze nachdem sich der erst 17-jährige russische Erfinder von Chatroulette, Andrey Ternovskiy, die Tage in den Vereinigten Staaten um eine GreenCard beworben hat und in diesem Zuge von den Amis mal ordentlich hintergrundgescannt wurde. Dabei haben die Kollegen dann direkt unschönen Quellcode bei Chatroulette entdeckt. Tjo, dumm gelaufen.
Garantiert trojanerfrei dagegen ist die Ode an Merton, den ChatRoulettePianoImprovMan, gesungen und gespielt vom einzigartigen Ben Folds vor 2000 Zuschauern:
Und ja, ich wollte rein zwecks der SEO, “Penis” im Titel stehen haben. Coypright by Ante Kristo.
[UPDATE]: Mist, auf den BasicThinking-Aprilscherz reingefallen… ;)
Spring 2010
// März 30th, 2010 // 6 Kommentare » // Photographie
Der von mir sehr geschätzte Andi vom Mardermolch hat mit seinem Beitrag “Spring 10” den Stein ins Rollen gebracht und im heimischen Gartenteich direkt nachgelegt. Konkret haben wir einen kleinen Frühlingsfotographiewettbewerb ins Leben gerufen, aktuell nur zwischen uns beiden. Aber weitere Kombattanten sind natürlich jederzeit herzlich willkommen.
Und hier mein erster Beitrag:




































